Kleingärtnerverein Köln-Vingst e.V.

am Vingster Naturfreibad

Gartentipps Januar

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Arbeiten im Nutzgarten

Der Januar ist die Zeit der Ruhe und der Planung zwecks Neubelegung der Beete für Um- und Neupflanzungen.
Im Frühbeet können schon Spinat, Feldsalat, Petersilie, Mangold oder Winterportulak ausgesät werden.
Im beheizbaren(!) Gewächshaus ist Aussaatzeit im für Schnittsalat, Zuckerhut, Kohlrabi, Rettich, Radieschen und Gartenkresse.
Denken Sie an die Vögel und füttern Sie sie an einem sicheren Platz.

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Arbeiten im Ziergarten

Kontrollieren Sie Kübelpflanzen in ihrem Winterlager auf Austrocknen und wässern Sie sie mäßig.
Frostempfindliche Sträucher und Stauden werden abgedeckt, genauso wie der Kompost mit einer festen Folie oder Plane gegen zu viel Nässe.
Immergrüne Gehölze benötigen auch im Winter genügend Wasser - deshalb vorsichtig gießen.
Geranien und Fleißige Lieschen kann man gegen Ende Januar im warmen Kasten vorziehen.
Wicken und Geranien können jetzt schon im warmen(!) Kasten ausgesät werden.

Arbeiten im Obstgarten

Im Obstgarten sollte man vor allem bei Johannisbeeren nach dicken Knospen Ausschau halten. Diese sind ein Zeichen dafür, dass die Pflanze von Gallmilben befallen ist. Sind Pflanzen hiervon befallen, müssen die befallenen Pflanzenteile abgeschnitten und verbrannt werden.
Obstbäume kann man mit einem Schutzanstrich gegen Frostrisse schützen.
Ältere Apfel- und Birnenbäume werden im Januar geschnitten, ebenfalls Beerensträucher, sofern man diese nach der Ernte nicht geschnitten hat (Totes und krankes Holz aus den Bäumen entfernen, wenn es nicht friert).
Junge Obstgehölze und frostempfindliche Sorten wie etwa Pflaume, Pfirsich, Kirsche und Aprikose werden erst Ende Februar/Anfang März geschnitten.

Schnittwunden an Obstbäumen sollten Sie mit einem Baumwundenpflegemittel behandeln (z.B. Lac Balsam). Es fördert die Wundheilung und verhindert Pilzbefall.
Winterschnitt für Kernobst, Stachel- und Johannisbeeren ist an frostfreien Tagen möglich.
Überprüfen Sie Raupenleimringe an den Baumstämmen.
Vertrocknete, weil nicht abgeerntete Früchte an Bäumen können Infektionen auslösen; also: bruche mer net, fott domet!!